Die Fluglärm - Initiative - Sylt e.V. wurde im Dezember 2006 gegründet. Anlass der Gründung war der immer stärker werdende Fluglärm auf dem Flughafen der Insel und im Umfeld.
Auch wenn der Flughafen in früheren Jahren ein Militärflughafen war, so ist doch die allgemeine Ansicht der Insulaner, das ein Flughafen mit bis zu 24 Flugbewegungen am Tag nicht in unsere Zeit auf eine Nordseeinsel, die Ruhe und Erholung verspricht, passt.
Die Fluglärm - Initiative - Sylt e.V. setzt sich dafür ein, das die grossen Maschinen, wie die Boing 737 so wie der A 320 oder ähnlich grosse Passagiermaschinen, die bis zu 180 Personen auf einmal ausstossen und das 12mal am Tag, Sylt nicht mehr anfliegen dürfen.
Diese grossen Maschinen belasten nicht nur die Luft, die von vielen Urlaubern in den Kurorten geschätzt wird mit Kerosin, sie erzeugen auch bis zu 103 dB (A) Lärm. Für Urlauber und Insulaner ist das ein unerträglicher Zustand.
Verstärkt wird dieser unhaltbare Zustand noch durch die unbedingt schützenswerte, jedoch unter dem Flughafen Sylt liegende Süsswasserblase, die die Insel mit Süsswasser versorgt. Um bei einem Flugunfall auf dem Flughafen aber gerüstet zu sein, zerstört man im Umfeld von List auch noch zu allem Überfluss ein Naturschutzgebiet, in dem man dort neue Brunnen bohrt. Dass man damit aber die Natur durch Entzug des Grundwassers zerstört, interessiert die Verantwortlichen in keiner Weise.